Warum es bei der She‑Time
keine Aufzeichnungen gibt

Bei der She‑Time gibt es keine Kameras, keine Videos, keine Mitschnitte. Das ist keine technische Einschränkung – es ist eine bewusste Entscheidung. Für dich.

Wir glauben daran, dass echte Begegnung Raum braucht. Einen Raum, in dem du dich zeigen kannst, ohne Angst davor, dass ein Screenshot, ein Video oder ein unbedachter Moment irgendwo im Internet auftaucht. Einen Raum, der dir gehört – vollständig, sicher und nur für den Moment.

„Was hier gesagt wird, bleibt hier.
Was du zeigst, bleibt zwischen uns.“

Die She‑Time ist als geschützter Raum für Frauen konzipiert. Viele von uns haben gelernt, sich in der Öffentlichkeit kleiner zu machen, Worte zu wählen, die aufzeichnungskompatibel sind – Gefühle zu filtern, bevor sie überhaupt gesprochen werden. Das wollen wir nicht. Hier darfst du sein, wie du bist: unfertig, ehrlich, verletzlich, laut, leise, suchend.

Was Sicherheit bei uns bedeutet

Keine Aufzeichnung

Kein Video, kein Audio, kein Screengrab – was im Raum passiert, bleibt im Raum.

Kein Druck

Du musst nichts teilen, nichts beweisen, nichts performen. Zuhören reicht.

Echte Verbindung

Wenn der Gedanke ans Aufzeichnen fehlt, entsteht Raum für echte Nähe.

Vertrauen als Basis

Jede Frau im Raum trägt diese Vereinbarung mit – das macht die Gemeinschaft aus.

Wir verzichten nicht auf Aufzeichnungen, weil wir etwas verbergen wollen. Wir verzichten, weil wir dir etwas geben wollen: die Freiheit, ganz du selbst zu sein.

In einer Welt, in der fast alles dokumentiert wird, ist dieser Moment – der unaufgezeichnete, flüchtige, nur-für-jetzt-Moment – vielleicht das Wertvollste, was wir anbieten können.

She‑Time ist ein Ort des Vertrauens. Wir bitten alle Teilnehmerinnen, diesen Schutz zu respektieren und ebenfalls keine eigenen Aufnahmen zu machen. Danke, dass du diesen Raum mit uns trägst.

Warum She-Time Privatsphäre für uns nicht verhandelbar ist

In einer Zeit, in der fast jedes Online-Format aufgezeichnet, archiviert und später monetarisiert wird, ist die She-Time Privatsphäre ein bewusstes Gegenmodell. Wir haben uns von Anfang an dagegen entschieden, unsere Frauenabende mitzuschneiden — auch wenn es bequemer wäre, später Recap-Videos zu posten oder die Inhalte als Online-Kurse zu vermarkten.

Der Grund ist einfach: Aufzeichnung verändert das, was im Raum passiert. Sobald eine Kamera mitläuft, sprechen Frauen anders. Sie wählen ihre Worte vorsichtiger, sie zeigen weniger von sich, sie halten zurück, was eigentlich raus müsste. Damit verlieren wir genau das, was die She-Time besonders macht: echte, ungefilterte Begegnung.

She-Time Privatsphäre auch online — wie funktioniert das?

Auch unsere Online-She-Times über Zoom finden ohne Aufzeichnung statt. Die Funktion ist explizit deaktiviert, und wir bitten alle Teilnehmerinnen ausdrücklich, weder zu screenshotten noch mit dem Handy mitzuschneiden. Das gehört zur She-Time Privatsphäre genauso wie der Verzicht auf Kameras bei Präsenz-Terminen. Wer das nicht akzeptieren kann, ist bei der She-Time falsch — so klar formulieren wir das auch in unseren Newsletter-Mails.

Was das für dich als Teilnehmerin bedeutet

Du kannst bei einer She-Time alles ansprechen, was dich beschäftigt — beruflich, finanziell, persönlich. Du musst nicht überlegen, ob das, was du sagst, später irgendwo öffentlich auftaucht. Genau diese Sicherheit erlaubt Gespräche, die woanders selten möglich sind. Das Konzept des Vertrauensraums ist in der Forschung gut beschrieben — bei der She-Time leben wir es konkret.

Was passiert, wenn doch jemand aufzeichnet?

Sollte uns auffallen, dass eine Teilnehmerin gegen die She-Time Privatsphäre verstößt, sprechen wir das direkt an und schließen die Person bei wiederholtem Verstoß von künftigen Terminen aus. Das klingt streng — ist aber die einzige Möglichkeit, den geschützten Raum für alle anderen zu erhalten. Bisher mussten wir das in über zwei Jahren noch kein einziges Mal tun. Das spricht für sich.

Mehr darüber, wie unsere Frauenabende ablaufen und wer dahintersteht, findest du auf unseren Seiten zu den Terminen und über Pia und Birgit.

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